Informationen und Hinweise zum Produkt

Gründe für das Tragen von Atemschutzmasken

Die Gründe für das Tragen von Atemschutzmasken können vielseitig sein. Sie werden sowohl im medizinischen und öffentlichen Bereichen verwendet als auch bei Bau- oder Renovierungsarbeiten.

In Situationen, in denen man anderen Menschen über einen längeren Zeitraum sehr nah kommt, ist das Risiko einer Infektion wesentlich höher. Altenpflegekräfte, Ärzte oder Menschen in vollen Bussen und Bahnen können das Abstandsgebot nicht gut einhalten. In diesen speziellen Situationen könnten Mund-Nasen-Schutzmasken hilfreich sein.

Für viele Arbeiten am Bau und bei baunahen Dienstleistungen sind Maßnahmen zum Atemschutz unentbehrlich. Beim Umgang mit Gefahrstoffen wie Staub oder Asbest sowie Lösemitteln oder in kontaminierten Bereichen muss ein Atemschutz wie vorgeschrieben vorhanden sein. Hierbei müssen auch die üblichen Verhaltensregeln eingehalten werden.

Schutz gegen versehentliche Berührungen

Eine Maske kann das persönliche Hygieneverhalten des Menschen begünstigen: Viele Infektionen mit viralen und bakteriellen Erregern entstehen, weil jeder Mensch sich mehrmals in der Stunde unbewusst ins Gesichts fasst. Dadurch können Erreger in Schleimhäute von Mund, Nase und Augen geraten und zu einer Infektion führen. Ein Mund – Nasen – Schutz oder eine Atemschutzmaske kann diesen direkten Kontakt verhindern. Allerdings sollte er regelmäßig durch einen neuen ersetzt werden, damit er nicht selbst zum Keimreservoir wird.

Stoffmasken bieten nur einen geringen Schutz

Einfache Stoffmasken, die unter Begriffe wie Alltags-, Community-, DIY- oder Behelfs-Masken fallen, bieten nur einen geringen Schutz. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte weist darauf hin, dass sich Träger solcher Masken nicht darauf verlassen können, „dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.“

Quelle: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

Mund – Nasen – Schutz (MNS) oder „OP – Maske“

Ein MNS schützt Mund und Nase des Trägers vor Berührungen durch kontaminierte Hände.

Zudem kann ein MNS wirkungsvoll das Ausscheiden von Tröpfchen des Trägers verhindern. Dabei schützt er vor allem das Umfeld des Trägers vor möglicherweise beim Sprechen, Niesen oder Husten abgegebenen Tröpfchen, den Träger selbst jedoch nicht.

Partikelfiltrierender Atemschutz (Filtering Face Piece – FFP)

Partikelfiltrierende Halbmasken werden als Atemschutz gegen flüchtige Partikeln eingesetzt. Sie gelten als vollständiges Atemschutzgerät mit nicht auswechselbarem Filtermaterial.

Partikelfiltrierende Halbmasken sind Atemschutzgeräte, die nach der europäischen Norm DIN EN 149 geprüft sind. Die Norm unterscheidet die Geräteklassen FFP1, FFP2 und FFP3.

Unterschied zwischen der Schutzmasken FFP2 und KN95

Mit Hilfe von u. a. des FB FHB der DGUV und des DIN – Normenausschusses Feuerwehrwesen (FNFW) hat die Berliner Feuerwehr einen Prüfnormenvergleich zwischen Filterschutzmasken FFP2 nach EN 149 mit Chinesischer Norm GB 2626-2006 (KN95) durchgeführt.

Fazit:
Die Schutzmasken FFP2 (EN 149:2001) und KN95 (GB 2626-2006) sind für den vorliegenden Fall (SARS-CoV-2) gut miteinander vergleichbar.

Das fragliche Aerosol (SARS-CoV-2) ist nicht ölgebunden.

Die Berliner Feuerwehr hat die Verteilung angeregt und freigegeben.

Quelle:
https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/fnfw/2020-03-schutzmasken-ffp2-en-149-2001-und-kn95-gb-2626-2006-zum-coronaschutz-sars-cov-2-sind-miteinander-vergleichbar–709924

Aufsetzen einer Maske

Es ist empfehlenswert sich die Hände vor dem Aufsetzen einer Maske gründlich mit Seife zu waschen. Erreger, die man eventuell an den Händen trägt, können so die Innenseite der Maske nicht kontaminieren. Auch nach dem Absetzen der Maske ist es ratsam, sich die Hände zu waschen. Es ist wichtig, dass die Maske richtig über Mund, Nase und Wangen platziert ist, Nasenbügel angepasst werden und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.

Reinigung von Schutzmasken

Mund-Nasen-Schutz Masken aus Zellulose sollten nur einmal getragen werden.

Bei FFP – Masken funktioniert diese Form der Wiederaufbereitung nicht in jedem Fall: Masken mit CE – Kennzeichnung sowie Masken aus China können auf 70 Grad erhitzt werden. Bei Masken ohne CE – Kennzeichnung, etwa aus den USA, Kanada, Australien oder Japan, könnte der Kunst-off-filter durch die Hitze beschädigt werden, hier ist also eine Wiederaufbereitung nicht zu empfehlen.

Generell sollten FFP – Masken nur maximal drei Mal wiederaufbereitet werden.

Achtung: Das Sterilisieren einer Maske in der Mikrowelle ist nur bedingt zu empfehlen, da viele Masken Metallteile enthalten und nicht in die Mikrowelle dürfen. Brandgefahr!

Maskenentsorgung

Da alle Arten von Masken mit Keimen und Viren belastet sind oder sein können, gehören diese in den Restmüll. Darauf macht der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft aufmerksam.